Die Heime des „Lebensborn”

Alle Heime lagen in landschaftlich schöner Umgebung in der Regel außerhalb von Ortschaften oder Städten. Alle Heime hatten ein eigenes Standesamt mit dem jeweiligen Namen des Ortes oder der Stadt in dessen Nähe das Heim gelegen war. Dieses Standesamt trug die Bezifferung römisch zwei.


im „Reichsgebiet”

Heim EröffnungSchließung Fotos
„Hochland” Steinhöring 15.08.1936 – 03.05.1945  
„Harz” Wernigerode

01.09.1937 - 13.05.1945

 
„Kurmark” Klosterheide Sept. 1937 – Ende 1944  
„Pommern”Bad Polzin 01.05.1938 – Ende Febr. 1945  
„Friesland” Hohehorst

01.05.1938

Anfang 1941

und Okt./

Nov. 1944

 
„Taunus” Wiesbaden 01.11.1939Nov. 1941und1943 (Entb.heim)März 1945  
„Sonnenwiese”Kohren-Salis 01.11.1942 – 14.04.1945  
„Schwarzwald” Nordrach 01.11.1942 – April 1945  
„Franken” Schalkhausen Sommer 1944 – April 1945  
„Wienerwald”Pernitz/Muggendorf Okt. 1938 – April 1945

 

in den besetzten Gebieten

Heim

EröffnungSchließung Fotos
„Alpenland”Oberweis bei Gmunden/ Traunsee Okt. 1943?
„Moselland”Offerding/Luxemburg Sommer 1943?
„Ardennen”Wegimont bei Lüttich März 1943 – 01.09.1944
„Westerwald”Lamorlay beiChantilly 06.02.1944 – 10.08.1944
“Geilo”Geilo/ Norwegen Dez. 1942?
„Godthaab”Baerum/ Oslo Norwegen Dez. 1942?
„Hurdal Verk”Hurdal Verk bei Eidsvoll Dez. 1942?
„Klekken”HönefossNorwegen April 1942 Aug. 1942
„Bergen”Hop/ Norwegen ab 1943?
„Stadtheim Oslo”Oslo/ Norwegen ab 1943?
„Stahlheim”bei Voss/ Norwegen ab 1943?
„Stadtheim Trondheim”Trondtheim/ Norwegen ab 1943 – Okt. 1943

Kriegsmütterheim Stettin: Juni 1940 – ?

für ledige „Lebensborn”-Mütter, die trotz Berufstätigkeit ihre Kinder bei sich behalten wollten 108 Kinder und ihre Mütter

Träger: Provinzialverband Pommern